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Aktuelles

Änderung der Trinkwasserverordnung
09.08.2011

Wichtige Informationen zur Änderung der Trinkwasserverordnung am 1. November 2011

Legionellen / Uran / Cadmium


Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 11. Mai 2011 die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung verkündet. Die aus dem Jahr 2001 stammende Trinkwasserverordnung wurde in einigen Punkten an neue Erkenntnisse und europäische Vorgaben angepasst. Die geänderte Trinkwasserverordnung tritt am 1. November 2011 in Kraft.

Die Regelungen der TrinkwV richten sich nicht nur an Wasserversorgungsunternehmen, sondern auch an Inhaber sogenannter Trinkwasserinstallationen („Hausinstallation“). Damit sind alle Rohrleitungen, Apparate und Armaturen zur Trinkwasserversorgung innerhalb einer Immobilie vom Übergabepunkt des Wasserversorgers (z.B. Stadtwerke) bis zur Verbraucherzapfstelle gemeint. Damit wurde dem Immobilieneigentümer, dem Vermieter und auch dem Immobilienverwalter die Verantwortung für den hygienisch einwandfreien Zustand der Hausinstallation und des abgegebenen Trinkwassers übertragen.

Legionellen

Besondere Pflichten gelten für Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, aus denen Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird. Großanlagen sind dabei Warmwasserinstallationen mit mehr als 400 Litern Speichervolumen oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 Litern Inhalt zwischen dem Trinkwassererwärmer und der Entnahmestelle.

Diese Regelungen gelten faktisch auch für alle Mehrfamilienhäuser mit einer zentralen Trinkwassererwärmungsanlage, in denen Wohnungen vermietet oder zu sonstigen gewerblichen Zwecken genutzt werden. Der Betreiber oder Inhaber einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung muss die Anlage, sofern diese mit Duschen ausgestattet ist, grundsätzlich jährlich an mehreren repräsentativen Probeentnahmestellen auf Legionellen untersuchen lassen. Im Bedarfsfall ist eine Ortsbesichtigung der betroffenen Trinkwasser-Installation und eine Gefährdungsanalyse vorzunehmen.

Uran / Cadmium

Erstmalig wird innerhalb der Europäischen Union in einem Mitgliedstaat ein Grenzwert für Uran im Trinkwasser festgelegt (0,01 Milligramm pro Liter).
Der Grenzwert für das Schwermetall Cadmium wird von 0,005 auf 0,003 Milligramm pro Liter Trinkwasser gesenkt.

Falls Sie Fragen zu den genannten Punkten haben, erhalten Sie bei HBICON umgehend die gewünschte Auskunft. Untersuchungen zum „Ist-Zustand“ Ihrer Hausinstallation oder Warmwasseranlage können kurzfristig vereinbart werden.

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